„Am Anfang war das Licht“

Dazu 1. Mose 1:1-3 1 Im Anfang erschuf Gott den Himmel und die Erde. 2 Die Erde nun erwies sich als formlos und öde, und Finsternis war auf der Oberfläche der Wassertiefe, und Gottes wirksame Kraft bewegte sich hin und her über der Oberfläche der Wasser. 3 Und Gott sprach dann:

„Es werde Licht.“  

Da wurde es Licht.

Hier beginnt der Schöpfungsbericht in Bezug auf die Gestaltung der belebten Erde. Der Bericht ist aus der Sichtweise eines Menschen auf der Erde geschrieben und beschreibt physikalische und später biologische Entwicklungen. Sie ist so formuliert, dass Menschen zu allen Zeitperioden unabhängig von der wissenschaftlichen Entwicklung dies verstehen können.

Was als erstes erforderlich ist, damit man etwas sieht, ist das Licht. Licht ist zugleich eine erste wichtige Lebensgrundlage (neben dem erwähnten Wasser). Daher steht das Licht am Anfang.

Licht kann zunächst einmal ganz konkret eine natürliche (z.B. Tageslicht) oder künstliche (z.B. Kerze) Lichtquelle sein. Darüber hinaus wird das Wort Licht auch im metaphorischen Sinn von Erkenntnis oder Wahrheit gebraucht und in diesem Sinn in zahlreichen Redensarten verwendet. So geht jemand im sprichwörtlichen Sinn ein Licht auf, wenn er etwas verstanden hat. Wenn man zu einer Erkenntnis kommt, erlangt man eine Erleuchtung.

Dagegen wird in die Dunkelheit des Unwissens geleitet, wer hinters Licht geführt wird. Licht im Sinne von Beleuchtung erscheint auch in bildlich gemeinten Wendungen wie jemanden oder etwas in gutem/rechtem Licht erscheinen lassen. Eine Klarstellung kommt in der Wendung zum Ausdruck, etwas ins rechte Licht rücken.

Als Optimist oder Phantast wird ein Mensch charakterisiert, von dem es heißt, er sehe alles in rosarotem Licht. Wer Licht am Ende des Tunnels sieht, hat Hoffnung. Schließlich ist das Licht der Welt erblicken eine Umschreibung für „geboren werden“.

Einerseits hat der Begriff Horizont eine geographische Bedeutung, welche ganz klar definiert ist. Andererseits steht der Horizont metaphorisch für eine Grenze, die sich unter- oder überschreiten lässt. Eine Grenze, die sich verkleinern oder erweitern lässt, abhängig davon, von welchem Standort aus ich den Horizont sehe.

Je höher der Standort liegt, je weiter ist das Blickfeld, desto größer ist die Reichweite. Je weiter wir über den Tellerrand hinausschauen, desto weitreichender ist unsere Gedankenwelt. 

Und um dies geht es in unserem Blog: Erweiterung unseres Blickfeldes, unserer Gedankenwelt. Blickwinkel verändern, um wieder Licht in unser Leben zu lassen.

Jeder kann für sich selbst entscheiden, wie weit er sich öffnet und somit seinen erweiterten Horizont erleuchtet.

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 Auch wir erweitern unseren Horizont täglich, um Licht in unser Leben zu lassen.